Seminar zur DoE – Versuchsmethodik

(Live-PR.com) Im Rahmen des Seminars ‘DoE-Versuchsmethodik’ am 06.- 07. März 2018 im HDT- Essen werden die ergebnisreichsten Ansätze komprimiert dargestellt und erläutert. Deren Benutzung wird anhand von vielen Beispielen demonstriert. Ziel ist es, die Anwesenden in die Lage zu versetzen die Methoden in der täglichen Praxis möglichst schnell zur Problemlösung verwenden zu können. Entwicklungszeiten können fast halbiert werden, wenn systematische Simulation in der Entwicklung und geplante Versuchsreihen üblich wären.

Diese wesentlichen Techniken und Arbeitsmittel stellen in diesem Umfeld die Shainin- und Taguchi-Methoden bereit, die viele Firmen benutzen und damit große Erfolge erzielt haben. In dem man früher als der Wettbewerb mit ausgereiften Lösungen eines hohen technischen und qualitativen Standes am Markt präsent ist können die Entwicklungszeiten gravierend reduziert werden.

Eine stetige Verkürzung der Produkt- und Prozessentwicklungszeiten ist notwendig, um den zunehmenden Innovationsdruck auszugleichen.und#8232;Dem ist in der Praxis meist nicht so. So überwiegt vielfach noch das ‘trial- and-error-Prinzip’. Besonders bei der Festsetzung von Leistungsdaten wird so gehandhabt oder ungeplante Versuche in der Prototypenphase bzw. Verfahrensentwicklung ausgeführt.

Die Weiterbildung ist für den Teilnehmerkreis Entwicklungs- und Versuchsingenieure, Fertigungsplaner und Fertigungsingenieure, Konstruktions- und Fertigungsleiter und Mitarbeiter aus QS- Abteilungen konzipiert.
Der Referent, Dr.-Ing. Marco Hochgräf von der Universität Kassel, beschäftigt sich und seine Zuhörer mit folgenden Themen:

Was kann DoE, die Techniken des DoE’s, Robust Design, Systemverhalten, Wirkungs- und Qualitätsverlustfunktion, Simulation des Betriebsverhaltens, methodisches Rahmenkonzept, Grundprinzipien erfolgreichen Optimierens, Elemente der Versuchsplanung, Versuchstechniken nach Shainin, Planung von Experimenten, Versuchspläne, Matrixpläne von Taguchi, klassische voll- und teilfaktorielle Pläne, Wechselwirkungsgraphen, Bedeutung und Auswertung von Wechselwirkungen, Robust Design Konzept (DACE) in der Produktentwicklung, Regression, Versuchsdatenauswertung, Robust Design Konzept in der Prozessplanung, Typen von Zielfunktionen in der Technik und deren Verhalten, Planung, Konstruktion und Anpassung von Matrixexperimenten bzw. Versuchsprogrammen an vorgegebene Aufgabenstellungen sowie Training der Lösungsansätze an praktischen Fallstudien mit manueller Rechnung und Softwareeinsatz.

Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 030/39493411 (Frau Dipl.-Ing.-Päd. Heike Cramer- Jekosch), Fax 030/39493437 oder direkt unter:

http://www.hdt-essen.de/W-H110-03-185-7

Das Haus der Technik (HDT) versteht sich als Plattform für Wissenstransfer und Weiterbildung auf höchstem Niveau. Mit weit über 80 Jahren Erfahrung als unabhängiges Weiterbildungsinstitut für Fach- und Führungskräfte, stellt es sich als eine der führenden deutschlandweiten Plattformen für innovationsbegleitenden Wissens- und Know-how Transfer in Form von fachspezifischen Seminaren, Symposien und Inhouse Workshops dar.

Der Grundgedanke seiner Gründerväter ist dabei in seiner modernen Variante immer noch präsent: Unternehmen im Wettbewerb durch Dienstleistung rund um den wissensbasierten Arbeitsplatz zu unterstützen.

Das HDT verbindet Wissenschaft und Forschung mit der Wirtschaft. Als Kooperationspartner der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sowie der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster, pflegt das HDT engen Kontakt zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen und präsentiert sich somit als Forum für Austausch von Wissen und Erfahrung. ..